Sack und Pack zurück oder?

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#27

<font face="times new roman,times,serif" >Ich versuchs noch mal, hier wird so viel vom Text geschluckt:
</font ><font face="Times New Roman" >
Lieber Rainer,</font >
<font face="Times New Roman" >ich für meinen Teil habe diese Thematik bewusst ausgespart, um mein Posting nicht zu einem Roman ausarten zu lassen.</font >
<font face="Times New Roman" >Dass Du in Griechenland (Grossstädten) in Relation gesehen möglicherweise mehr Frauen in Führungspositionen als in Deutschland sehen wirst, hängt u.E. von mehreren Faktoren ab.</font ><font face="Times New Roman" >

1. Vom Ausbildungssystem
Hier in Deutschland hat eine Frau die Möglichkeit, sich zu entscheiden, ob sie sich auf ein länger dauerndes Studium einlässt oder nicht vielleicht doch eine fachbezogene kürzere Berufsausbildung wählt, die dann zwar nicht an die Spitze eines Unternehmens führt, aber mit der man durchaus auch genug Geld verdienen kann, um sich zu ernähren. Es gibt in Deutschland nicht nur die Extreme "Führungskraft oder Fleischverkäuferin".
In Griechenland dagegen mangelt es an Ausbildungsmöglichkeiten für den Mittelbau. Und es gibt in Griechenland auch viele junge Akademikerinnen, die erst gar keine Anstellung finden. Wir kennen dort eine junge Mathematikerin, die als Sekretärin arbeitet. Hier würde sie als Sekretärin wahrscheinlich gar nicht arbeiten können, weil auch für dieses Berufsbild eine qualifizierte mehrjährige spezifische Berufsausbildung verlangt wird.

2. Fallstrick : Unser deutsches Sozialsystem
Die grossen Gewerkschaften haben den Frauen mit Kindern Sonderkonditionen eingeräumt, z.B. zusätzliche Betreuungstage. Bei meiner verbeamteten Freundin mit 15jähriger Tochter sind das 9 Extratage im Jahr, die sie zuhause bleiben kann, wenn das Kind krank ist oder wenn Schule ausfällt. Die Arbeitgeber wissen das und werden bei der Einstellung schon deshalb eher einen Mann bevorzugen. Meine Freundin (Akademikerin in Führungsposition) ist seinerzeit  als Mutter auch nur über die "Frauenquote" reingerutscht.

In Griechenland, aber auch in den USA (meinem grossen Vorbild in dieser Thematik) gibt es dieses Sozialnetz, das sich m.E. ins Gegenteil verkehrt hat, nicht.

Dass die "Karrieresucht" aber auch ihren Preis hat, habe ich Helena versucht zu vermitteln, indem ich ihr den Titel des in den USA geschriebenen Buches genannt habe.
Übrigens gehört zu unserer griechischen Familie eine der ersten Studentinnen der Athener Universität, die Tante meines Mannes, die jetzt über 80 ist. Sie war diejenige, die mir bei unserer Hochzeit mit ihrem Kinderwunsch, auf mich projiziert, derart "auf den Geist gegangen ist". Sie selbst ist aufgrund ihrer berufsbedingten späten Ehe kinderlos geblieben. Auch auf diese Thematik wird in dem amerikanischen Buch in Hinblick auf die zeitfressende Führungstätigkeit Bezug genommen.

Gruss Inge
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#27

<font face="times new roman,times,serif" >Ich versuchs noch mal, hier wird so viel vom Text geschluckt:
</font ><font face="Times New Roman" >
Lieber Rainer,</font >
<font face="Times New Roman" >ich für meinen Teil habe diese Thematik bewusst ausgespart, um mein Posting nicht zu einem Roman ausarten zu lassen.</font >
<font face="Times New Roman" >Dass Du in Griechenland (Grossstädten) in Relation gesehen möglicherweise mehr Frauen in Führungspositionen als in Deutschland sehen wirst, hängt u.E. von mehreren Faktoren ab.</font ><font face="Times New Roman" >

1. Vom Ausbildungssystem
Hier in Deutschland hat eine Frau die Möglichkeit, sich zu entscheiden, ob sie sich auf ein länger dauerndes Studium einlässt oder nicht vielleicht doch eine fachbezogene kürzere Berufsausbildung wählt, die dann zwar nicht an die Spitze eines Unternehmens führt, aber mit der man durchaus auch genug Geld verdienen kann, um sich zu ernähren. Es gibt in Deutschland nicht nur die Extreme "Führungskraft oder Fleischverkäuferin".
In Griechenland dagegen mangelt es an Ausbildungsmöglichkeiten für den Mittelbau. Und es gibt in Griechenland auch viele junge Akademikerinnen, die erst gar keine Anstellung finden. Wir kennen dort eine junge Mathematikerin, die als Sekretärin arbeitet. Hier würde sie als Sekretärin wahrscheinlich gar nicht arbeiten können, weil auch für dieses Berufsbild eine qualifizierte mehrjährige spezifische Berufsausbildung verlangt wird.

2. Fallstrick : Unser deutsches Sozialsystem
Die grossen Gewerkschaften haben den Frauen mit Kindern Sonderkonditionen eingeräumt, z.B. zusätzliche Betreuungstage. Bei meiner verbeamteten Freundin mit 15jähriger Tochter sind das 9 Extratage im Jahr, die sie zuhause bleiben kann, wenn das Kind krank ist oder wenn Schule ausfällt. Die Arbeitgeber wissen das und werden bei der Einstellung schon deshalb eher einen Mann bevorzugen. Meine Freundin (Akademikerin in Führungsposition) ist seinerzeit  als Mutter auch nur über die "Frauenquote" reingerutscht.

In Griechenland, aber auch in den USA (meinem grossen Vorbild in dieser Thematik) gibt es dieses Sozialnetz, das sich m.E. ins Gegenteil verkehrt hat, nicht.

Dass die "Karrieresucht" aber auch ihren Preis hat, habe ich Helena versucht zu vermitteln, indem ich ihr den Titel des in den USA geschriebenen Buches genannt habe.
Übrigens gehört zu unserer griechischen Familie eine der ersten Studentinnen der Athener Universität, die Tante meines Mannes, die jetzt über 80 ist. Sie war diejenige, die mir bei unserer Hochzeit mit ihrem Kinderwunsch, auf mich projiziert, derart "auf den Geist gegangen ist". Sie selbst ist aufgrund ihrer berufsbedingten späten Ehe kinderlos geblieben. Auch auf diese Thematik wird in dem amerikanischen Buch in Hinblick auf die zeitfressende Führungstätigkeit Bezug genommen.

Gruss Inge
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