Einkommensversteuerung und Zwang zu Überweisungen

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#2
Hallo Carsten,
so recht verstehe ich dein Problem mit der Unbar-Zahlung nicht. Wer, außer Steuerbetrügern und jenen, die dazu Beihilfe leisten, zahlt denn heute noch Beträge über 1000 Euro bar. Es geht darum, daß in Griechenland endlich damit begonnen wird, Einkommensteuer zu bezahlen. Das ist eine Forderung von EU, IWF und Weltbank. Die Griechen wollen das eigentlich gar nicht. Deshalb wird es wohl eine Weile dauern, bis sich das bis ins letzte Finanzamt herumgesprochen hat. Und so wird das hier wohl so gehen, wie wir das in Griechenland kennen und mal mehr oder mal weniger lieben.
Übrigens ist es schon seit Jahren so, daß die Einkommensteuer nach den offensichtlichen Vermögensverhältnissen festgelegt wird: Also wer ein Haus, ein Auto oder gar eine Jacht besitzt, von dem wird angenommen, daß er auch ein Einkommen hat, um den laufenden Unterhalt dafür aufzubringen. Es sei denn, er bekommt sein Geld aus dem Ausland und kann dies auch mit ordentlichen Banküberweisungen belegen.
Die Bankgebühren hier sind in der Tat eine Unverschämtheit, aber spielen sie bei Beträgen über 1500 Euro wirklich eine Rolle?
Natürlich gibt es in Griechenland auch Menschen ohne Bankkonto. Aber die werden doch kaum tausende Euro zu Hause haben, um ihre Rechnungen über 1500 Euro bar zu zahlen. Und wenn dies so ist, dann darf man wirklich fragen, woher sie dieses Geld haben.
Wie das mit griechischen Sparbüchern ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß die Griechen ihr Geld nur sehr ungern einer Bank anvertrauen. Stattdessen verschandeln sie die Landschaft mit ihren Häusern, Geldanlage in Stein und Beton sozusagen.
Petraki
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#2
Hallo Carsten,
so recht verstehe ich dein Problem mit der Unbar-Zahlung nicht. Wer, außer Steuerbetrügern und jenen, die dazu Beihilfe leisten, zahlt denn heute noch Beträge über 1000 Euro bar. Es geht darum, daß in Griechenland endlich damit begonnen wird, Einkommensteuer zu bezahlen. Das ist eine Forderung von EU, IWF und Weltbank. Die Griechen wollen das eigentlich gar nicht. Deshalb wird es wohl eine Weile dauern, bis sich das bis ins letzte Finanzamt herumgesprochen hat. Und so wird das hier wohl so gehen, wie wir das in Griechenland kennen und mal mehr oder mal weniger lieben.
Übrigens ist es schon seit Jahren so, daß die Einkommensteuer nach den offensichtlichen Vermögensverhältnissen festgelegt wird: Also wer ein Haus, ein Auto oder gar eine Jacht besitzt, von dem wird angenommen, daß er auch ein Einkommen hat, um den laufenden Unterhalt dafür aufzubringen. Es sei denn, er bekommt sein Geld aus dem Ausland und kann dies auch mit ordentlichen Banküberweisungen belegen.
Die Bankgebühren hier sind in der Tat eine Unverschämtheit, aber spielen sie bei Beträgen über 1500 Euro wirklich eine Rolle?
Natürlich gibt es in Griechenland auch Menschen ohne Bankkonto. Aber die werden doch kaum tausende Euro zu Hause haben, um ihre Rechnungen über 1500 Euro bar zu zahlen. Und wenn dies so ist, dann darf man wirklich fragen, woher sie dieses Geld haben.
Wie das mit griechischen Sparbüchern ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß die Griechen ihr Geld nur sehr ungern einer Bank anvertrauen. Stattdessen verschandeln sie die Landschaft mit ihren Häusern, Geldanlage in Stein und Beton sozusagen.
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