30.06.2003, 10:27:36
Hallo Carmen,
Zu Deiner frage:
>Aber wie bist Du auf die Idee gekommen, jemand haette nicht verstanden, dass es um FYROM ging, als Macedonien gesagt wurde?
Ich bin gar nicht auf so eine Idee gekommen. Es ist mir schon klar, daß jeder verstanden hat, daß es um FYROM ging. Es ist immer so, daß immer wenn der Begriff „Makedonien“ fällt, alle „wissen“ daß es um FYROM geht. Genau das ist auch mein Problem.
Was ich mit Unschärfen meinte:
Wenn der Begriff „Makedonien“ als Synonym für FYROM benützt wird entstehen eben solche Unschärfen und unklare Situationen.
Denn wenn irgend jemand, der in Geschichte nicht so sehr bewandert ist, im ADAC Atlas oder im Lexikon liest: „Makedonien= FYROM“ Was wird Derjenege denken, wenn ihm später durch Zufall irgend ein Zeitungsartikel, o.Ä. über Alexander dem Großen aus Makedonien, in die Hände fällt?
Meine Ansicht der Dinge:
Ich respektiere die Tatsache, daß FYROM, nach einer langen Zeit der Unterdrückung unter Titos künstlich erzeugtem Staat und nach einem langen, leidigen Krieg nun die freie Entscheidung hatte, sich keinem der Anderen anzuschließen, sondern den eigenen souveränen Staat zu gründen.
Nur wenn FYROM seinen eigenen, souveränen Staat bilden will, der aus einer Bevölkerung besteht, die unterschiedlicher und unhomogener nicht sein könnte ( Albaner, Ziegeuner u.v.m.), dann bitte nicht einen Namen wählen, der dem neu gegründetem Staat eine und eine Geschichte und Kultur verleiht die nicht die eigene ist. Damit will man nur versuchen, diesem neu gegründetem Staat, eine künstliche Identität zu verpassen, so daß man die Probleme, der in FYROM herrschenden kulturellen unterschiede der Bevölkerung, überwindet.
Namensgebungen sind nicht willkürlich. Daß Deutschland, Deutschland heißt, hat einen Grund, und ist nachvollziehbar. Auch Griechenland heißt nicht ohne Grund Griechenland oder Ελλάδα (Ellada, Hellas). Warum nun FYROM, Makedonien heißen soll, daß muß mir erst jemand erklären.
Gruß Dionysis
Zu Deiner frage:
>Aber wie bist Du auf die Idee gekommen, jemand haette nicht verstanden, dass es um FYROM ging, als Macedonien gesagt wurde?
Ich bin gar nicht auf so eine Idee gekommen. Es ist mir schon klar, daß jeder verstanden hat, daß es um FYROM ging. Es ist immer so, daß immer wenn der Begriff „Makedonien“ fällt, alle „wissen“ daß es um FYROM geht. Genau das ist auch mein Problem.
Was ich mit Unschärfen meinte:
Wenn der Begriff „Makedonien“ als Synonym für FYROM benützt wird entstehen eben solche Unschärfen und unklare Situationen.
Denn wenn irgend jemand, der in Geschichte nicht so sehr bewandert ist, im ADAC Atlas oder im Lexikon liest: „Makedonien= FYROM“ Was wird Derjenege denken, wenn ihm später durch Zufall irgend ein Zeitungsartikel, o.Ä. über Alexander dem Großen aus Makedonien, in die Hände fällt?
Meine Ansicht der Dinge:
Ich respektiere die Tatsache, daß FYROM, nach einer langen Zeit der Unterdrückung unter Titos künstlich erzeugtem Staat und nach einem langen, leidigen Krieg nun die freie Entscheidung hatte, sich keinem der Anderen anzuschließen, sondern den eigenen souveränen Staat zu gründen.
Nur wenn FYROM seinen eigenen, souveränen Staat bilden will, der aus einer Bevölkerung besteht, die unterschiedlicher und unhomogener nicht sein könnte ( Albaner, Ziegeuner u.v.m.), dann bitte nicht einen Namen wählen, der dem neu gegründetem Staat eine und eine Geschichte und Kultur verleiht die nicht die eigene ist. Damit will man nur versuchen, diesem neu gegründetem Staat, eine künstliche Identität zu verpassen, so daß man die Probleme, der in FYROM herrschenden kulturellen unterschiede der Bevölkerung, überwindet.
Namensgebungen sind nicht willkürlich. Daß Deutschland, Deutschland heißt, hat einen Grund, und ist nachvollziehbar. Auch Griechenland heißt nicht ohne Grund Griechenland oder Ελλάδα (Ellada, Hellas). Warum nun FYROM, Makedonien heißen soll, daß muß mir erst jemand erklären.
Gruß Dionysis