19.02.2006, 13:09:51
Nun, ich denke, es gibt zwei Ebenen:
1. Den Grosskonzern, der hier auch nicht anders funktioniert, als anderswo, jedenfalls nicht im Kern. Und diese Leute planen durchaus und das sehr erfolgreich.
2. Den Spaetbauern in unterschiedlichen physikalischen Erscheinungsformen. Dieser Typus ist nicht nur im Haendler um die Ecke, im Nachbarn und im Muellproduzierer zu finden, sondern auch und besonders in der staatlichen Verwaltung.
Was meinst Du wohl, was passiert waere, wenn damals bei Nestle, Coca Cola, Delta und Kellog's eine Woche lang der Muell nicht beseitigt worden waere? Oder jetzt 4 Tage ins Blaue produziert wuerde, ohne dass die Ware abtransportiert werden koennte?
Unterschaetzt die Grosskonzerne mal nicht und setzt sie schon mal gar nicht gleich mit dem, was man so ganz augenscheinlich sieht.
Was Tobi anspricht, faengt dort an, wo der entwickelte Kapitalismus aufhoert und betrifft den spaetbaeuerlichen Bereich der lokalen Verwaltung und Verteilung. Wie oft haben wir hier ueber (mangelnde) Vorausplanung und (mangelnde) Voratshaltung gesprochen? Ueber enorme subjektive Anpassungsfaehigkeit an Krisensituationen (= griechische Patentloesungen), aber mangelndes Verstaendnis fuer vorauschauende Loesungen, BEVOR das Problem sich nicht mehr ignorieren laesst?
Das Problem laesst sich aus einem Grunde nicht so einfach loesen: Sollte sich jemand ein Herz nehmen, und das ganze Land einmal vernueftig durchstrukturieren, waeren gut 50% der Menschen arbeitslos. Und genau deshalb wird alles nur halbherzig angegangen: Fuer das griechische krisenmanagement braucht es 50 Leute, um die Sache irgendwie hinzumodeln. Vernueftige Planungen, Strukturen und Ablaeufe reduzieren diese Zahl ungemein.
Ich glaube, es ist Absicht, zumindest derjenigen, die denken koennen.
Carmen
1. Den Grosskonzern, der hier auch nicht anders funktioniert, als anderswo, jedenfalls nicht im Kern. Und diese Leute planen durchaus und das sehr erfolgreich.
2. Den Spaetbauern in unterschiedlichen physikalischen Erscheinungsformen. Dieser Typus ist nicht nur im Haendler um die Ecke, im Nachbarn und im Muellproduzierer zu finden, sondern auch und besonders in der staatlichen Verwaltung.
Was meinst Du wohl, was passiert waere, wenn damals bei Nestle, Coca Cola, Delta und Kellog's eine Woche lang der Muell nicht beseitigt worden waere? Oder jetzt 4 Tage ins Blaue produziert wuerde, ohne dass die Ware abtransportiert werden koennte?
Unterschaetzt die Grosskonzerne mal nicht und setzt sie schon mal gar nicht gleich mit dem, was man so ganz augenscheinlich sieht.
Was Tobi anspricht, faengt dort an, wo der entwickelte Kapitalismus aufhoert und betrifft den spaetbaeuerlichen Bereich der lokalen Verwaltung und Verteilung. Wie oft haben wir hier ueber (mangelnde) Vorausplanung und (mangelnde) Voratshaltung gesprochen? Ueber enorme subjektive Anpassungsfaehigkeit an Krisensituationen (= griechische Patentloesungen), aber mangelndes Verstaendnis fuer vorauschauende Loesungen, BEVOR das Problem sich nicht mehr ignorieren laesst?
Das Problem laesst sich aus einem Grunde nicht so einfach loesen: Sollte sich jemand ein Herz nehmen, und das ganze Land einmal vernueftig durchstrukturieren, waeren gut 50% der Menschen arbeitslos. Und genau deshalb wird alles nur halbherzig angegangen: Fuer das griechische krisenmanagement braucht es 50 Leute, um die Sache irgendwie hinzumodeln. Vernueftige Planungen, Strukturen und Ablaeufe reduzieren diese Zahl ungemein.
Ich glaube, es ist Absicht, zumindest derjenigen, die denken koennen.
Carmen